AUTO­GE­NES TRAI­NING

Eine ver­staub­te Metho­de oder am Puls der Zeit?!

 

VON MARI­ON HOM­MEN
Viel­leicht ken­nen Sie das auch? In jun­gen Jah­ren lern­te ich eine Metho­de zum Ent­span­nen ken­nen – das Auto­ge­ne Trai­ning. Es wur­de mir sogar vom Arzt ver­ord­net. Nach­dem ich einen Kurs besucht hat­te, wen­de­te ich es noch eine Wei­le an. Mit der Zeit ver­blass­te es jedoch und geriet in Ver­ges­sen­heit.

Hat­te es mir gut­ge­tan? Ein­deu­tig ja, denn sich selbst qua­si auf Knopf­druck inner­halb von Sekun­den real zu ent­span­nen, den eige­nen Blut­druck wil­lent­lich zu beein­flus­sen, inner­lich zur Ruhe zu fin­den und dadurch die eige­ne Gesund­heit bewusst zu ver­bes­sern, ist sicher­lich hilf­reich. Ist die Metho­de wis­sen­schaft­lich aner­kannt? Alt bewährt, oft erprobt, wis­sen­schaft­lich unter­sucht und belegt und immer wie­der erfri­schend, wenn es ange­wen­det wird und garan­tiert nicht ver­staubt.

1926 in Ber­lin ent­deckt, kam das ers­te Buch dazu 1932 auf den Markt. Ursprüng­lich war die Metho­de für Pati­en­ten gedacht, denen dadurch eine eige­ne ein­fa­che Metho­de zur Selbst­be­ein­flus­sung ver­mit­telt wur­de. Die Metho­de hat sich bis heu­te nicht nur gehal­ten, son­dern wur­de auch wei­ter­ent­wi­ckelt und zählt zu den aner­kann­ten Kör­per­the­ra­pi­en.

Wie mit jeder neu­en Tech­nik, ob Sport, Musik­in­stru­ment oder Fremd­spra­chen, muss man erst etwas von der Theo­rie ler­nen und ver­ste­hen und dann mit dem Üben begin­nen. Was geübt wer­den soll, steckt schon in den Wort­tei­len: Auto für „selbst“  und ‑gen für „erzeu­gend“. Die Ein­füh­rung und Ver­mitt­lung der Grund­kennt­nis­se durch eine gut aus­ge­bil­de­te Schu­lungs­kraft erleich­tert den Start. Es fas­zi­niert mich immer wie­der in mei­nen Kur­sen, wie aus zwei­feln­den, vor­sich­ti­gen Teil­neh­mern  begeis­ter­te, erfolg­reich ent­spann­te Men­schen wer­den. In unse­rer mul­ti­me­dia­len, schnell­le­bi­gen Zeit sind phy­si­scher und psy­chi­scher Stress nicht nur am Arbeits­platz, son­dern auch im Pri­vat­le­ben an der Tages­ord­nung. Kör­per­li­che Anspan­nung  und Ver­span­nung, Ein­schlaf- und Durch­schlaf­pro­ble­me pla­gen vie­le Men­schen. Tages­mü­dig­keit, Unkon­zen­triert­heit, Lust­lo­sig­keit und das Gefühl der Über­for­de­rung sind Zustän­de, von denen mir vie­le Kurs­teil­neh­mer erzäh­len und die ich zeit­wei­se  auch selbst erle­be. Ich habe in mei­ner eige­nen Aus­bil­dung etwas Wich­ti­ges gelernt und gebe das auch als Trai­ne­rin für das Auto­ge­ne Trai­ning ger­ne wei­ter. Wie ich mit mir umge­he, bestim­me ich selbst und kann mich dem­zu­fol­ge auch durch  ent­spre­chen­de gesund­heits­för­der­li­che­Tech­ni­ken ver­än­dern. Wie wär«s?

  1. Schritt: „Schmerz ist unver­meid­lich, das Lei­den ist optio­nal“, sagt M. Kath­le­en Casey. Die Suche nach Ver­bes­se­rung mit Auto­ge­nem Trai­ning heißt, sich dar­auf ein­zu­las­sen.
  2. Schritt: „Tu dir Gutes und du wirst Gutes erfah­ren“- Beim Auto­ge­nen Trai­ning ist es das wohl­tu­en­de Gefühl der Ent­span­nung.
  3. Schritt: „Ohne Fleiß, kein Preis“- Erken­nen der nach­hal­ti­gen Wir­kung durch Übung.
  4. Schritt: Über­ra­schung: „Der Glau­be ver­setzt Ber­ge“ – Die Kraft der Gedan­ken ent­spannt den Kör­per.

Ich lade Sie herz­lich ein, die­se ein­fa­che Metho­de im Gesund­heits­zen­trum im LUD­GE­RUS­HOF Spork ken­nen­zu­ler­nen. Das Sah­ne­häub­chen ist, dass Sie für die­se Grund­kur­se einen Groß­teil der Kurs­ge­büh­ren durch ihre Kran­ken­kas­se  zurück­er­stat­tet bekom­men kön­nen, da es sich um von den Kran­ken­kas­sen aner­kann­te Prä­ven­ti­ons­kur­se han­delt.

In die­sem Sin­ne: Mit Auto­ge­nem Trai­ning im Gepäck gehen Sie ent­spann­ter und gelas­se­ner durch das Jahr 2019!

 

 

 

 

Quel­le: PAN Aus­ga­be 05/2019, Copy­right PAN 2019

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