DAS PRO­JEKT

„Gesund­heits­zen­trum Spork: Auf­bau und Ver­ste­ti­gung eines wirt­schaft­lich trag­fä­hi­gen,
inter­dis­zi­pli­nä­ren und zivil­ge­sell­schaft­li­chen Wert­schöp­fungs­netz­wer­kes im Quar­tier“

PRO­JEKT­FÖR­DE­RER

Das Pro­jekt „Gesund­heits­zen­trum Spork: Auf­bau und Ver­ste­ti­gung eines wirt­schaft­lich trag­fä­hi­gen, inter­dis­zi­pli­nä­ren und zivil­ge­sell­schaft­li­chen Wert­schöp­fungs­netz­wer­kes im Quar­tier“ wird geför­dert von der Euro­päi­schen Uni­on, der Leitmarkt-Agentur.NRW, der  Lan­des­re­gie­rung Nord­rhein-West­fa­len und EFRE-NRW.

DAS PRO­JEKT

Im Rah­men der Quar­tier­s­ent­wick­lung küm­mert sich L‑i-A im Auf­trag des Fach­be­reichs Sozia­les der Stadt Bocholt seit 2013 um quar­tiers­na­he Unter­stüt­zungs- und Bera­tungs­an­ge­bo­te für Senio­rin­nen und Senio­ren. Vor dem Hin­ter­grund des demo­gra­fi­schen Wan­dels steht die gesund­heit­li­che Ver­sor­gungs­si­tua­ti­on in länd­li­chen Räu­men vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen, denen es zeit­nah mit ent­spre­chen­den Maß­nah­men zu begeg­nen gilt.

Mit dem Gesund­heits­zen­trum im LUD­GE­RUS­HOF in Spork trägt L‑i-A gemein­sam mit der For­schungs­ge­sell­schaft für Geron­to­lo­gie e.V. / Insti­tut für Geron­to­lo­gie an der TU Dort­mund und dem Insti­tut für Zukunfts­fra­gen der Gesund­heits- und Sozi­al­wirt­schaft der Evan­ge­li­schen Hoch­schu­le Darm­stadt dazu bei, die gesund­heit­li­che Ver­sor­gungs­si­tua­ti­on im Stadt­teil Spork und Umge­bung zu ver­bes­sern. Mit der Ansied­lung unter­schied­li­cher gesund­heits­för­dern­der Ange­bo­te sol­len Men­schen dabei unter­stützt wer­den, selbst etwas für die eige­ne Gesund­heit zu tun.

Im Rah­men des Pro­jekts ist es ein beson­de­res Anlie­gen, Bür­ge­rin­nen und Bür­ger vor Ort zu moti­vie­ren, einen gesund­heits­för­der­li­chen Lebens­stil zu (re-)aktivieren und Ange­bo­te des Gesund­heits­zen­trums zu nut­zen. Dafür wer­den inter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im Rah­men einer Schu­lung als ehren­amt­li­che Gesund­heits­be­glei­te­rin­nen und Gesund­heits­be­glei­ter qua­li­fi­ziert und auf ihre wich­ti­ge Auf­ga­be vor­be­rei­tet.

Durch die Erpro­bung von ver­schie­de­nen Gesund­heits­dienst­leis­tun­gen vor Ort wird beglei­tend ein umfas­sen­des Betriebs­kon­zept erstellt und im Lau­fe des Pro­jekts ange­passt. Ziel der Beschrei­bung des Modell­be­triebs in einem Betriebs­kon­zept ist die struk­tu­rier­te Erfas­sung aller wesent­li­chen Betriebs­ab­läu­fe und deren Aus­wir­kung im Pro­be­be­trieb. Kom­bi­niert wird die­ses mit der Erpro­bung ver­schie­de­ner Anspra­ches­tra­te­gi­en für pro­fes­sio­nel­le Gesund­heits­dienst­leis­ter, um auch hier die mög­lichst opti­ma­len Wege für das Modell­pro­jekt zu eru­ie­ren. Im Ergeb­nis besteht zum Abschluss des Pro­jekts die Mög­lich­keit ein trag­fä­hi­ges, über­trag­ba­res und hybri­des Geschäfts­mo­dell abzu­lei­ten, wel­ches in ange­pass­ter Form und nach Mög­lich­keit, in wei­te­ren länd­li­chen Regio­nen in die Umset­zung gebracht wer­den kann.

Funk­tio­nen und Ver­ant­wor­tungs­be­rei­che

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen
Der Ver­ein Leben im Alter L‑i-A e.V. über­nimmt als Kon­sor­ti­al­part­ner die prak­ti­sche Umset­zung des Modell­pro­jek­tes vor Ort.
Dazu gehö­ren fol­gen­de Auf­ga­ben:
  • Infor­ma­ti­ons­samm­lung und Recher­che zu den ört­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen
  • Kon­takt­auf­nah­me zu und Ansprech­part­ner für mög­li­che Gesundheitsbegleiter*innen, das Bür­ger­be­gleit­gre­mi­um und Sta­ke­hol­der
  • Mit­wir­kung bei der Zusam­men­set­zung des wis­sen­schaft­li­chen Begleit­gre­mi­ums
  • Prak­ti­scher Auf­bau des Gesund­heits­zen­trums mit Ange­bots­ent­wick­lung, Ver­an­stal­tungs­pla­nung und ‑manage­ment
  • Akqui­se und Beglei­tung von pro­fes­sio­nel­len Gesund­heits­dienst­leis­tern im LUD­GE­RUS­HOF auch in Form von Fili­al­be­trie­ben
  • Öffent­lich­keits­ar­beit und Mar­ke­ting
  • Abklä­rung recht­li­cher Rah­men­be­din­gun­gen zur Ansied­lung und zum Betrieb des Gesund­heits­zen­trums
  • Daten­samm­lung für die Bear­bei­tung wis­sen­schaft­li­cher Begleit­the­men der Kon­sor­ti­al­part­ner
  • Kon­takt­pfle­ge des Vor­ort Netz­wer­kes
  • Erar­bei­tung alter­na­ti­ver, ergän­zen­der und wei­ter­füh­ren­der Lösungs­an­sät­ze im Rah­men des Pro­jekts
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen
Die For­schungs­ge­sell­schaft für Gerontologie/Institut für Geron­to­lo­gie an der TU Dort­mund über­nimmt als Kon­sor­ti­al­füh­rer die wis­sen­schaft­li­che Beglei­tung des Modell­pro­jek­tes.
Dazu gehö­ren fol­gen­de Auf­ga­ben:
  • Pro­jekt­ma­nage­ment und ‑steue­rung;
  • Ana­ly­se der Aus­gangs­si­tua­ti­on aus Sicht der Bürger/innen (u.a. Quar­tiers­be­ge­hun­gen, Inter­views mit Schlüs­sel­per­so­nen in den betei­lig­ten Pilot-Quar­tie­ren, schrift­li­che Befra­gung, Work­shops);
  • Kon­zept­ent­wick­lung, Qua­li­fi­zie­rung und Erpro­bung „Ehren­amt­li­cher Gesund­heits­be­glei­ter“, ein neu­es Enga­ge­ment­pro­fil mit dem Ziel, (älte­re) Men­schen u.a. bei einer geplan­ten gesund­heits­för­der­li­chen Lebens­stil­ver­än­de­rung zu beglei­ten und ihnen den Zugang zu Gesund­heits­an­ge­bo­ten zu erleich­tern;
  • Unter­stüt­zung einer „gesun­den Quar­tier­s­ent­wick­lung“ durch Wei­ter­ent­wick­lung loka­ler Struk­tu­ren und Ange­bo­te in Zusam­men­ar­beit mit ver­schie­de­nen kom­mu­na­len Fach­be­rei­chen;
  • Eva­lua­ti­on: beglei­ten­de und abschlie­ßen­de Bewer­tung der Wir­kun­gen des Gesund­heits­zen­trums aus Sicht der Bürger/innen.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen
Das Insti­tut für Zukunfts­fra­gen der Gesund­heits- und Sozi­al­wirt­schaft (IZGS) der Evan­ge­li­schen Hoch­schu­le Darm­stadt über­nimmt als Kon­sor­ti­al­part­ner die wis­sen­schaft­li­che Beglei­tung und ope­ra­ti­ve Wei­ter­ent­wick­lung des Modell­pro­jek­tes.
Dazu gehö­ren fol­gen­de Auf­ga­ben:
  • Ana­ly­se der pro­fes­sio­nel­len Dienst­leis­ter des ört­li­chen Dienst­leis­tungs­sek­tors (u.a. Recher­che der vor­han­de­nen Struk­tu­ren, Inter­views mit Schlüs­sel­per­so­nen, Exper­ten Work­shops)
  • Beglei­tung und Bera­tung bei der Ent­wick­lung und Umset­zung neu­er Ange­bo­te im pro­fes­sio­nel­len Gesund­heits­dienst­leis­tungs­sek­tor
  • Wis­sen­schaft­li­che Beschrei­bung der hybri­den Geschäfts­struk­tu­ren
  • Erfas­sung und Beschrei­bung der Auf­bau- und Ablauf­or­ga­ni­sa­ti­on des Gesund­heits­zen­trums
  • Ent­wick­lung eines Rah­men­be­triebs­kon­zepts und im Pro­jekt­ver­lauf eines Betriebs­kon­zepts, um das Gesund­heits­zen­trum, nach der Erpro­bungs­pha­se, nach­hal­tig betrei­ben zu kön­nen;
  • Erstel­lung eines auch auf ande­re Regio­nen über­trag­ba­ren Hand­buchs

Von der Grund­schu­le zum Gesund­heits­zen­trum

Gesundheitszentrum LUDGERUSHOF - Ansicht Grundschule vor UmbauGesundheitszentrum LUDGERUSHOF - Ansicht Gesundheitszentrum nach Umbau

UNSE­RE PRO­JEKT­PART­NER

Im Pro­jekt­ver­bund arbei­ten die For­schungs­ge­sell­schaft für Geron­to­lo­gie e.V. (FfG) Insti­tut für Geron­to­lo­gie an der TU Dortmund/Dortmund, das Insti­tut für Zukunfts­fra­gen der Gesund­heits- und Sozi­al­wirt­schaft der evan­ge­li­schen Hoch­schu­le Darm­stadt (IZGS)/Darmstadt und Leben im Alter (L‑i-A e.V.)/Bocholt zusam­men (Lauf­zeit 03/2017 bis 02/2020).

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© Gesund­heits­zen­trum im LUD­GE­RUS­HOF