IST NUR ÜBER­GE­WICHT RIS­KANT?

 

VON DANIE­LA HOFF­MANN

 

Nor­ma­ler­wei­se den­ken Men­schen bei Über­ge­wicht an zu viel Kör­per­fett. Dass aber auch nor­mal­ge­wich­ti­ge Men­schen einen erhöh­ten Kör­per­fett­an­teil im Ver­hält­nis zum Mus­kel­mas­se­an­teil im Kör­per haben kön­nen, ist eher unbe­kannt.

Der erhöh­te Kör­per­fett­an­teil birgt ein erhöh­tes Risi­ko für bestimm­te Erkran­kun­gen. Dies kann sich nega­tiv auf den Gesund­heits­zu­stand aus­wir­ken. Ein zu hoher Kör­per­fett­an­teil geht in vie­len Fäl­len mit erhöh­ten Blut­fett­wer­ten und erhöh­tem Blut­druck ein­her. Damit steigt das Risi­ko für Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen wie z.B. Arte­rio­skle­ro­se, Schlag­an­fall, Herz­in­farkt. Auch die Ent­ste­hung eines Dia­be­tes kann begüns­tigt wer­den. Abneh­men kann nur in den Fäl­len die rich­ti­ge Pro­blem­lö­sung sein, in denen neben dem Kör­per­fett­an­teil das gesam­te Kör­per­ge­wicht mit allen gesund­heit­li­chen Fol­gen zu hoch ist. In jedem Fall hilft Sport, vor allem mus­kel­auf­bau­en­der Kraft­sport, die Fett­mas­se des Kör­pers zu redu­zie­ren, wobei natür­lich die eige­ne kör­per­li­che Ver­fas­sung zu berück­sich­ti­gen ist. Daher soll­te grund­sätz­lich bei sol­chen Vor­ha­ben vor­her eine ärzt­li­che Bera­tung bezüg­lich des Sports statt­fin­den.

Man kann das Ver­hält­nis von Kör­per­fett zu Mus­kel­mas­se mes­sen. Nicht nur bei Über­ge­wich­ti­gen, son­dern auch bei zahl­rei­chen schlan­ken Men­schen machen wir von der Arens» Mari­en-Apo­the­ke Bocholt bei Mes­sun­gen, die wir bei uns in der Apo­the­ke vor­neh­men, die Fest­stel­lung, dass viel­fach der Kör­per­fett­an­teil erhöht ist.

Soll­ten Ihre Wer­te von Kör­per­fett-/Mus­kel­mas­se nicht in Ord­nung sein, möch­te ich als Ernäh­rungs­be­ra­te­rin der Arens‘ Mari­en-Apo­the­ke Ihnen im Rah­men mei­ner Sprech­stun­de sehr gern Tipps und Infos geben, wie Sie Ihr Kör­per­fett sen­ken und dabei die Mus­kel­mas­se stei­gern kön­nen. Soge­nann­te Blitz­diä­ten zur Reduk­ti­on des Kör­per­fett­an­teils sind grund­sätz­lich der fal­sche Weg, denn nur durch die nach­hal­ti­ge Umstel­lung von Lebens- und Ess­ge­wohn­hei­ten lässt sich ein lang­fris­tig güns­ti­ge­res Ergeb­nis erzie­len. Neben einer aus­ge­wo­ge­nen und bedarfs­ori­en­tier­ten Ernäh­rungs­wei­se ist auch die Bewe­gung ele­men­tar wich­tig.

In Zusam­men­ar­beit mit dem Ver­ein „Leben im Alter“ (L‑i-A) in Bocholt, der zusam­men mit vie­len Koope­ra­ti­ons­part­nern das Gesund­heits­zen­trum im LUD­GE­RUS­HOF in Bocholt-Spork als Pro­jekt auf­baut, möch­ten wir Ihnen anbie­ten, dort an unse­ren Mess­ak­tio­nen im Sep­tem­ber teil­zu­neh­men. Sie sind herz­lich ein­ge­la­den. Wie ist Ihr Wert? Wo ste­hen Sie?

 

 

 

Quel­le: PAN Aus­ga­be 09/2018, Copy­right PAN 2018

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